eGarage 2.0 – jetzt wird es konkret

Vor fünf Jahren hat die hostettler autotechnik ag mit eGarage das erste Werkstattkonzept für Elektromobilität lanciert. Damals war vieles noch Theorie, das Konzept bewusst offen gehalten. Heute ist klar: Elektroautos sind keineswegs wartungsfrei und bieten zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten.

Das Angebot von eGarage hat sich in den letzten fünf Jahren stark weiterentwickelt und ist im Markt fest etabliert. Mit der Version 2.0 setzt die hostettler autotechnik ag gezielt auf den nächsten Entwicklungsschritt.

Elektromobilität im Aufbruch

Zur Lancierung von eGarage kam das Tesla Model 3 auf den Markt und erreichte sofort Spitzenwerte bei den Zulassungen. Viele Hersteller kündigten den Ausstieg aus der Verbrennungstechnologie an. Man ging davon aus, dass Elektrofahrzeuge kaum Wartung benötigen. Welche neuen Arbeiten in den Werkstätten konkret entstehen würden, war unklar.

Oft wird eGarage mit den Werkstattkonzepten Autofit oder Autopro kombiniert.

Erstes Werkstattkonzept seiner Art

Vor diesem Hintergrund entwickelte die hostettler autotechnik ag eGarage als bewusst unvollständiges Konzept. Ziel war es, möglichst früh praktische Erfahrungen zu sammeln, um herauszufinden, wie Werkstätten mit E-Mobilität Geld verdienen können. Bereits im ersten Jahr schlossen sich über 80 Garagen an.

Stetige Weiterentwicklung

Anfangs stand der Aufbau von Grundlagenwissen im Vordergrund. Viele neue Partner hatten noch nie ein Elektroauto gefahren oder besessen. Neben Technikschulungen wurden Themen wie Laden und Verkaufsberatung behandelt. Weitere Projekte folgten:
• Einführung des von der BKW entwickelten Konfigurators für Heimladestationen
• Markteinführung des Aviloo-Batterietests in der Schweiz
• Übernahme des Aftersales für den neuen Fahrzeughersteller JAC

Das erarbeitete Wissen wurde auf dem ersten eGarage-Forum geteilt, das Netzwerk wuchs auf über 150 Partner.

Eine starke Entwicklung: vom Grundlagenwissen zum eigenen Ausbildungsprogramm.

Positives Fazit nach fünf Jahren

Heute blickt die hostettler autotechnik ag mit eGarage auf fünf Jahre Praxis, Erprobung und kontinuierliches Lernen zurück. Inzwischen ist klar: E-Autos verursachen zwar rund 20 bis 30 Prozent weniger Wartungskosten, sind aber keineswegs wartungsfrei. Thermomanagement ist entscheidend für die Funktion der Fahrzeuge. Der Aftermarket hat Reparaturlösungen für viele Komponenten entwickelt. Der Umgang mit Batterien ist ebenfalls kein Mysterium mehr. Batterien sind langlebiger als erwartet – und der Batterietest gewinnt an Bedeutung.

eGarage 2.0 – was sich ändert

Auf Basis dieser Erfahrungen wurde das Konzept weiterentwickelt. Neu gibt es zwei Lehrgänge, mit denen die hostettler autotechnik ag das Fachwissen ihrer Partner gezielt ausbaut und langfristig sichert:
eGarage-Techniker: Sorgt für sicheren Service und Unterhalt elektrifizierter Fahrzeuge. Schulung in Arbeitssicherheit, Wartung, Klimaanlagen und Wärmepumpen. Jede Partnerwerkstatt beschäftigt künftig mindestens einen Techniker.
eGarage-Experte: Baut auf dem Techniker-Lehrgang auf, verfügt über vertieftes Wissen zu Hochvolt-Komponenten und ist in der Lage, diese zu prüfen, Fehler zu diagnostizieren sowie bei Bedarf zu reparieren oder zu ersetzen.

Der Lehrgang zum eGarage-Experten vermittelt fundiertes Wissen über Hochvolt-Komponenten.

Stetiges Lernen als Vorteil

Mit eGarage 2.0 nutzen die Partner den Wissens- und Erfahrungsvorsprung gezielt. Gleichzeitig entsteht die Basis für den weiteren Kompetenzaufbau. Wie eGarage 3.0 in fünf Jahren aussehen wird, ist offen – sicher ist nur: Bis dahin wird sich das Wissen nochmals erweitern.