Zusammenarbeit schafft Lösungen

Zusammenarbeit schafft Lösungen

Gemeinsam mit Febi hat hostettler autotechnik ag einen Reparatursatz für den Hinterachsantrieb von VAG-Fahrzeugen mit Haldex- und Differential-Kupplungen der fünften Generation lanciert. Die folgende Geschichte zeigt, wie es dazu kam – und wie Garagisten sowie deren Kundschaft von dieser Neuentwicklung profitieren können.

Im August 2024 bringt Natalie Schafroth – ehemalige Marketingleiterin bei hostettler autotechnik ag und Redaktorin dieses Magazins – ihren Skoda Octavia RS zur Servicekontrolle in ihre Stammgarage. Bei der Fahrzeugübergabe weist sie den Kundendienstberater auf ein seltsames Geräusch hin: eine Art Brummen, das vor allem beim Ausrollen deutlich hörbar ist.

Diagnose mit Nebenwirkungen

Einige Stunden später folgt der Rückruf: Der Service sei soweit in Ordnung – doch das Geräusch entpuppt sich als Lagerschaden an der Hinterachse. Der Austausch einzelner Lager sei laut Hersteller nicht möglich, nur ein Komplettwechsel der Einheit vorgesehen – zu einem Preis, der locker zwei Wochen Malediven finanzieren würde. Die Werksgarantie ist abgelaufen, Kulanz wird abgelehnt. Der Schaden gelte als Ausnahmefall. Natalie beendet das Gespräch mit dem Hinweis, sich nochmals zu melden – und beginnt zu recherchieren.

Das kann doch nicht sein

Mit zunehmender Skepsis begibt sich Natalie in Onlineforen. Schnell wird klar: Der sogenannte Einzelfall ist alles andere als selten. Ein unabhängiger Spezialist für Getriebereparaturen erstellt eine Offerte – halb so teuer wie die des Herstellers, aber immer noch ein erheblicher Betrag.

Die Krux mit «Lifetime»

Natalie kontaktiert ihre ehemaligen Kollegen bei hostettler autotechnik ag mit der Frage, ob Ersatzteile verfügbar sind. Fehlanzeige. Doch der Fall weckt das Interesse von René Köchli, Leiter Category Management. Im TechCenter in Buttisholz nehmen sie das Differential gemeinsam mit Philipp Näf unter die Lupe. Ergebnis: Das Differential läuft mit zu wenig Öl. Ein Ölverlust ist ausgeschlossen. Der Hersteller sieht sich nicht in der Pflicht. Und die Suche nach einer Lösung geht weiter.

Demontiertes Differential
Demontiertes Differential
Abgelassenes Öl mit deutlich 
zu niedrigem Füllstand
Abgelassenes Öl mit deutlich
zu niedrigem Füllstand

Ein Lichtblick

Ein Freund bringt Natalie mit André Dos Santos in Kontakt. Er ist Inhaber der Garage Dos Santos Cars in Menziken und hat den Ruf, selbst knifflige Probleme zu lösen. Zwei Wochen später steht Natalies Skoda in seiner Werkstatt. Die Reparatur gelingt. André erklärt: «Ersatzteile wie Lager, O-Ringe etc. sind verfügbar – man muss nur wissen, welche genau, und wo man sie bekommt. Für mich gehört es zum Handwerk, die beste Lösung für meine Kundinnen und Kunden zu finden. Dass dies in diesem Fall sogar zur Entwicklung eines Reparatursatzes beigetragen hat, freut mich besonders. So kann ich solche Reparaturen künftig noch einfacher und effizienter durchführen.»

André Dos Santos beim Abhören der beschriebenen Geräusche.
André Dos Santos beim Abhören der beschriebenen Geräusche.

Initiative zahlt sich aus

Diese Erfahrung zeigt: Wer sucht, findet oft bessere Lösungen. Natalie war von Anfang an überzeugt, dass es eine Alternative geben muss – und behielt recht. Vielen fehlt jedoch das nötige Fachwissen oder Netzwerk. Im schlimmsten Fall entstehen so hohe Kosten oder wirtschaftliche Totalschäden. Umso erfreulicher ist es, dass aus diesem konkreten Fall eine neue Produktlösung entstand – mit direktem Nutzen für Garagisten und deren Kundschaft. «Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten – für ihre Offenheit, ihren Einsatz und den gemeinsamen Willen, Dinge anders zu machen», fasst Natalie Schafroth die Erfahrung zusammen.

Wir machen den Unterschied

«Der Austausch mit unseren Kunden hat für uns einen sehr hohen Stellenwert. Nicht nur der Aussendienst ist im direkten Kontakt mit der Kundschaft – auch wir in der Zentrale in Buttisholz suchen aktiv das Gespräch und hören genau hin.

Für mich ist das entscheidend, um die richtigen Lösungsansätze zu finden. Nur so können wir uns und unser Sortiment gezielt weiterentwickeln. Im engen Austausch mit unseren Lieferanten passen wir Produkte und Prozesse laufend den Marktbedürfnissen an. Dabei setzen wir auf Kommunikation auf Augenhöhe. Genau deshalb werden wir von unseren Partnern sehr geschätzt: Wir sitzen alle im selben Boot und verstehen uns als Drehscheibe zwischen Markt, Werkstatt und Hersteller. Nur gemeinsam lassen sich echte Innovationen vorantreiben», betont René Köchli, Leiter Category Management.

Im Herbst 2025 folgt bereits das nächste Produkt dieser Art: Urs Wagner von der Dorfgarage Wagner AG in Zell (LU) hat auf eine ähnliche Problematik bei BMW hingewiesen. Details dazu folgen im nächsten Technews, das im Frühjahr 2026 erscheint.

Lösung gesucht und gefunden: André Dos Santos bespricht mit Natalie Schafroth die erfolgreich durchgeführte Reparatur.
Lösung gesucht und gefunden: André Dos Santos bespricht mit Natalie Schafroth die erfolgreich durchgeführte Reparatur.

Über das Produkt

«Der Febi Reparatursatz ist im freien Ersatzteilmarkt einzigartig und bietet eine kosteneffiziente und vor allem nachhaltige Alternative zur teuren OE-Lösung», erklärt Jannik Hindenburg, Divisional Product Development Manager. Um diese Alternative zu schaffen, hat das Spezialisten-Team Musterprüfungen und Einbauversuche durchgeführt und einen kompletten Reparatursatz mit 16 verschiedenen Teilen entwickelt. Dabei sind alle erforderlichen Komponenten enthalten, um das Lager des Achsantriebs zu ersetzen und ihm ein zweites Leben zu geben. Neben dem Lager enthält der Satz auch die beiden notwendigen Öle für Achs- und Haldex-Antrieb sowie alle Befestigungsmaterialien.

Der Reparatursatz wurde mit einer besonderen Artikelnummer versehen: 1 000 000. Hinter dieser Zahl verbirgt sich eine Erfolgsgeschichte, die zeigt, wofür Febi steht: Kundennähe, Marktorientierung und nachhaltige Reparaturlösungen.

René Köchli (links) mit Urs und René Wagner von der Dorfgarage Wagner AG. Die beiden haben bereits fünf Fahrzeuge mit dem VAG-Reparatursatz repariert und die technischen Inputs für den bald folgenden BMW-Reparatursatz geliefert.
René Köchli (links) mit Urs und René Wagner von der Dorfgarage Wagner AG. Die beiden haben bereits fünf Fahrzeuge mit dem VAG-Reparatursatz repariert und die technischen Inputs für den bald folgenden BMW-Reparatursatz geliefert.

Haben auch Sie Ideen für neue Reparatursätze oder Schwierigkeiten bei der Ersatzteilbeschaffung? Kontaktieren Sie uns – wir prüfen Ihr Anliegen gerne mit unseren Partnern.

Ergänzend zum kompletten Reparatursatz liefert Febi 
eine Schritt-für-Schritt-Video-Anleitung.
Ergänzend zum kompletten Reparatursatz liefert Febi
eine Schritt-für-Schritt-Video-Anleitung.

eGarage 2.0 – jetzt wird es konkret

eGarage 2.0 – jetzt wird es konkret

Vor fünf Jahren hat die hostettler autotechnik ag mit eGarage das erste Werkstattkonzept für Elektromobilität lanciert. Damals war vieles noch Theorie, das Konzept bewusst offen gehalten. Heute ist klar: Elektroautos sind keineswegs wartungsfrei und bieten zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten.

Das Angebot von eGarage hat sich in den letzten fünf Jahren stark weiterentwickelt und ist im Markt fest etabliert. Mit der Version 2.0 setzt die hostettler autotechnik ag gezielt auf den nächsten Entwicklungsschritt.

Elektromobilität im Aufbruch

Zur Lancierung von eGarage kam das Tesla Model 3 auf den Markt und erreichte sofort Spitzenwerte bei den Zulassungen. Viele Hersteller kündigten den Ausstieg aus der Verbrennungstechnologie an. Man ging davon aus, dass Elektrofahrzeuge kaum Wartung benötigen. Welche neuen Arbeiten in den Werkstätten konkret entstehen würden, war unklar.

eGarage 2.0 unterstützt Garagen auf dem Weg in die Elektromobilität.
Oft wird eGarage mit den Werkstattkonzepten Autofit oder Autopro kombiniert.

Erstes Werkstattkonzept seiner Art

Vor diesem Hintergrund entwickelte die hostettler autotechnik ag eGarage als bewusst unvollständiges Konzept. Ziel war es, möglichst früh praktische Erfahrungen zu sammeln, um herauszufinden, wie Werkstätten mit E-Mobilität Geld verdienen können. Bereits im ersten Jahr schlossen sich über 80 Garagen an.

Stetige Weiterentwicklung

Anfangs stand der Aufbau von Grundlagenwissen im Vordergrund. Viele neue Partner hatten noch nie ein Elektroauto gefahren oder besessen. Neben Technikschulungen wurden Themen wie Laden und Verkaufsberatung behandelt. Weitere Projekte folgten:
• Einführung des von der BKW entwickelten Konfigurators für Heimladestationen
• Markteinführung des Aviloo-Batterietests in der Schweiz
• Übernahme des Aftersales für den neuen Fahrzeughersteller JAC

Das erarbeitete Wissen wurde auf dem ersten eGarage-Forum geteilt, das Netzwerk wuchs auf über 150 Partner.

Weiterbildung zu Elektromobilität im Rahmen von eGarage 2.0.
Eine starke Entwicklung: vom Grundlagenwissen zum eigenen Ausbildungsprogramm.

Positives Fazit nach fünf Jahren

Heute blickt die hostettler autotechnik ag mit eGarage auf fünf Jahre Praxis, Erprobung und kontinuierliches Lernen zurück. Inzwischen ist klar: E-Autos verursachen zwar rund 20 bis 30 Prozent weniger Wartungskosten, sind aber keineswegs wartungsfrei. Thermomanagement ist entscheidend für die Funktion der Fahrzeuge. Der Aftermarket hat Reparaturlösungen für viele Komponenten entwickelt. Der Umgang mit Batterien ist ebenfalls kein Mysterium mehr. Batterien sind langlebiger als erwartet – und der Batterietest gewinnt an Bedeutung.

eGarage 2.0 – was sich ändert

Auf Basis dieser Erfahrungen wurde das Konzept weiterentwickelt. Neu gibt es zwei Lehrgänge, mit denen die hostettler autotechnik ag das Fachwissen ihrer Partner gezielt ausbaut und langfristig sichert:
eGarage-Techniker: Sorgt für sicheren Service und Unterhalt elektrifizierter Fahrzeuge. Schulung in Arbeitssicherheit, Wartung, Klimaanlagen und Wärmepumpen. Jede Partnerwerkstatt beschäftigt künftig mindestens einen Techniker.
eGarage-Experte: Baut auf dem Techniker-Lehrgang auf, verfügt über vertieftes Wissen zu Hochvolt-Komponenten und ist in der Lage, diese zu prüfen, Fehler zu diagnostizieren sowie bei Bedarf zu reparieren oder zu ersetzen.

Fachperson arbeitet an einem Elektrofahrzeug.
Der Lehrgang zum eGarage-Experten vermittelt fundiertes Wissen über Hochvolt-Komponenten.

Stetiges Lernen als Vorteil

Mit eGarage 2.0 nutzen die Partner den Wissens- und Erfahrungsvorsprung gezielt. Gleichzeitig entsteht die Basis für den weiteren Kompetenzaufbau. Wie eGarage 3.0 in fünf Jahren aussehen wird, ist offen – sicher ist nur: Bis dahin wird sich das Wissen nochmals erweitern.

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Neuer Service: Reparatur von Werkstattgeräten

Neuer Service: Reparatur von Werkstattgeräten

Das TechCenter der hostettler autotechnik ag ist die zentrale Anlauf und Beratungsstelle rund um Technik und Diagnose. Seit diesem Jahr kümmert sich das Team neu auch eigenhändig um die Wartung und Reparatur von Werkstattgeräten. Kundinnen und Kunden profitieren dadurch von einem schnellen, flexiblen und nachhaltigen Service.

Im zweiten Stock des TechCenters hat das Team um Philipp Näf eine eigene Werkstatt für Gerätereparaturen eingerichtet. Unter der Leitung von Theo Stutz werden hier Klima-, Getriebespül-, Bremsflüssigkeits- und Scheinwerfereinstellgeräte repariert und gewartet. «Mit unserem neuen Service verkürzen wir die Ausfallzeiten in der Werkstatt und überbrücken diese, wenn immer möglich, mit unseren Leihgeräten», erklärt Philipp Näf, Leiter des TechCenters in Buttisholz.

Reparatur eines Werkstattgeräts durch die hostettler autotechnik ag.
Ein Service, der gefragt ist: Die neu eingerichtete Reparatur-Werkstatt im TechCenter Buttisholz.

Nachhaltig und kundenorientiert

Das TechCenter übernimmt Gerätereparaturen sämtlicher durch die hostettler autotechnik ag vertriebener Marken. Die Schulungen und der Know-how-Transfer erfolgen durch die jeweiligen Partnerfirmen oder direkt durch die Hersteller. Dank des gebündelten Fachwissens profitieren Kundinnen und Kunden von einem schnellen, kompetenten Service – und von einer zentralen Anlaufstelle für sämtliche Geräte. Lange Wartezeiten durch Transporte zu externen Partnern oder Herstellern im In- und Ausland entfallen. «Mit unserem Ansatz fördern wir den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen – nicht immer ist ein Gerätetausch notwendig», betont Theo Stutz.

Servicetechniker repariert ein Werkstattgerät.

Wartezeiten überbrücken

Der Ausfall eines Geräts kann den gesamten Werkstattbetrieb durcheinanderbringen. Auch dafür bietet die hostettler autotechnik ag eine Lösung: Mit Leihgeräten, die in der Regel bereits am nächsten Tag zur Verfügung stehen, lassen sich Engpässe überbrücken. Die Verfügbarkeit eines passenden Leihgeräts wird bei der Anmeldung eines Reparaturfalls durch das TechCenter geprüft.

Kostenvoranschlag bei jeder Reparatur

Jede Reparaturanfrage wird individuell durch Theo Stutz geprüft und offeriert. Nicht in jedem Fall ist eine Reparatur wirtschaftlich sinnvoll. Übersteigen die Kosten jene einer Neuanschaffung, informiert das Team transparent über Alternativen.

«Hass-Liebe» Markenvertretung

«Hass-Liebe» Markenvertretung

Unter diesem leicht provokanten Titel fand am 11. September 2025 eine gemeinsam mit CDG-Beratungen organisierte Informationsveranstaltung statt. Ziel war es, aktuellen Markenvertretern ihre Rechte und Pflichten neutral aufzuzeigen – und zugleich Chancen und Möglichkeiten einer Positionierung als freie Garage darzustellen.

Patrick Krauskopf, ehemaliger Vizedirektor der WEKO und Experte für Wettbewerbsrecht, erläuterte die heutigen rechtlichen und wirtschaftlichen Spielräume von Garagen. Er machte deutlich, wie wichtig es ist, im Falle einer Kündigung durch den Importeur rasch aktiv zu werden und gegebenenfalls zu widersprechen. Wird die Kündigung akzeptiert, sollte man dennoch der Verwendung von Kundendaten mit dem Ziel, diese zu einem anderen Partner zu lenken, entschieden entgegentreten.

Patrick Krauskopf
Patrick Krauskopf weiss, welche rechtlichen und wirtschaftlichen Spielräume freie Garagisten haben.

Seine Rechte kennen

Auch als markenfreie Garage verfügt man über weitgehende Rechte. So hat jede Garage Anspruch auf alle notwendigen Informationen und Werkzeuge, um Wartungs- oder Reparaturarbeiten nach Herstellervorgabe durchführen zu können. Zudem darf eine Werksgarantie nicht vom Unterhalt in einer Markenvertretung abhängig gemacht werden.

Im Verbund stärker unterwegs

Recht zu haben, bedeutet nicht automatisch, Recht zu bekommen. Hier knüpfte Marcel Stocker, Geschäftsführer der hostettler autotechnik ag, an. Die Akteure des Automotive Aftermarkets spielen eine entscheidende Rolle – und er sieht sich mit seinem Team konkret in der Pflicht. Technische Daten, Weiterbildung, Multimarken-Diagnose und Zugang zur Hersteller-Diagnose, aber auch betriebswirtschaftliche Tools und Coachings werden in verschiedenen Werkstattkonzepten gebündelt. «Im Verbund und mit einem starken Partner kann auch eine freie Werkstatt professionell, effizient und erfolgreich arbeiten», bestätigt Stocker.

Erfahrungen aus der Praxis

In der anschliessenden Podiumsdiskussion schilderten zwei Garagisten ihre persönlichen Erfahrungen. Einer von ihnen: Marcel Gretener, der viele Jahre eine VW-Vertretung in Affoltern (ZH) führte und diese vor einem Jahr gegen das Autofit-Konzept eintauschte. Diesen Schritt hat er bis heute keine Sekunde bereut. «Durch den Wechsel und den breiteren Fokus auf alle Fahrzeugmarken haben wir auch neue Kunden gewonnen», erklärt Gretener im Gespräch.

Auch Daniel Marti aus Littau (LU) zeigt eindrücklich, dass sich eine Markenvertretung und ein parallel geführtes Werkstattkonzept nicht ausschliessen. Im Gegenteil: Beide Ansätze können sich gegenseitig beflügeln. Ende 2025 gibt er die Mazda-Vertretung ab – ein Schritt, der ihm dank der starken Einbindung in das Autofit-Netzwerk leichtfällt. «Wir legen den Fokus jetzt bewusst auf Autofit und sind überzeugt, dass wir ohne Einschränkungen auf bestimmte Marken optimal für die Zukunft aufgestellt sind», betont Marti.

Marcel Gretener
Marcel Gretener ist seit über einem Jahr Autofit- und eGarage-Partner.
Daniel Marti
Daniel Marti gibt per Ende Jahr die Mazda-Vertretung ab und fokussiert sich danach auf die Partnerschaft mit Autofit.

Befinden Sie sich in einer ähnlichen Situation?

Stehen Sie vor der Entscheidung, eine Markenvertretung abzugeben – oder haben bereits eine Kündigung vom Importeur erhalten? Gemeinsam mit Patrick Krauskopf und seiner Kanzlei wurde ein Merkblatt mit allen relevanten Informationen erarbeitet. Hier geht’s zum kostenlosen Download:

Nexen Tire eröffnet Winterreifentestzentrum in Finnland

Nexen Tire eröffnet Winterreifentestzentrum in Finnland

Mit einem eigenen Winterreifen-Testzentrum in Finnland investiert Nexen Tire gezielt in Forschung und Entwicklung unter extremen Bedingungen. Damit stärkt das Unternehmen seine Position auf dem europäischen Markt. Die neue Infrastruktur ermöglicht umfangreiche Tests – für noch mehr Sicherheit, Qualität und Innovationskraft.

Schnee, Eis und klirrende Kälte. Das Testzentrum befindet sich innerhalb von UTAC (Union Technique de l’Automobile, du motocycle et du Cycle) – Europas führendem Automobilforschungsinstitut und der grössten Testanlage der Region – rund 300 Kilometer südlich des Polarkreises. Es bietet ideale Bedingungen, um die Leistung von Reifen unter extremen Winterbedingungen zu prüfen und die nächste Generation von Winterreifen zu entwickeln. Nexen Tire errichtet die Testeinrichtung, um Leistung und Sicherheit unter härtesten Winterbedingungen zu bewerten und weiter zu verbessern.

Bisher war Nexen Tire auf frei verfügbare Zeitfenster im bestehenden Testbetrieb angewiesen. Mit dem Bau einer eigenen Infrastruktur sichert sich das Unternehmen nun konstanten Zugang und erweitert die Testzeit während der Wintersaison von einem auf bis zu vier Monate.

Forschung unter Extrembedingungen

Winterreifen müssen bei Minusgraden zuverlässig greifen. Gummi wird bei Kälte hart, die Haftung nimmt ab – spezielle Gummimischungen und Profile sind gefragt. Genau hier setzt Nexen Tire an: Das neue Testzentrum in Ivalo bietet ideale Bedingungen für praxisnahe Erprobung, angepasst an die realen Herausforderungen auf europäischen Strassen.

Neben Schneeflächen, Eisparcours und Werkstätten umfasst die Anlage auch Büros für Forschung und Entwicklung – auf einer Fläche von rund 20 Fussballfeldern. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2025 geplant.

Nexen Tire, Winterreifentestzentrum
in Finnland
Das Zentrum befindet sich auf dem Gelände von UTAC, Europas führendem Anbieter für Automobiltests
und gleichzeitig grösstem Testgelände der Region.

Zertifiziert für höchste Ansprüche

Das Testzentrum wird auch Prüfungen zur Erlangung des 3PMSF-Siegels (Three-Peak Mountain Snowflake) durchführen, das die standardisierte Zertifizierung für Winterreifen in Europa darstellt.
Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit von Nexen Tire in Europa weiter gestärkt.

Ergänzt wird das Winterreifentestnetz durch bestehende Zentren in Südkorea (Taebaek) und Neuseeland (Wanaka), sodass Nexen Tire seine Produkte das ganze Jahr über unter unterschiedlichen Bedingungen testen kann. So entstand etwa der vielfach bewährte Winguard Sport 2, der bereits als Erstausrüstung bei mehreren Premium-Automarken zum Einsatz kommt.

Vernetzt denken, real testen

Mit der Errichtung des Zentrums in Finnland verfolgt Nexen Tire eine klare Strategie: Die Kombination aus virtueller und realer Testumgebung. Bereits 2023 führte das Unternehmen als erstes in der koreanischen Reifenindustrie den «High Dynamic Driving Simulator» ein, der in Echtzeit Materialverhalten analysiert. Die daraus gewonnenen Daten fliessen direkt in die Tests vor Ort ein – für maximale Präzision zwischen Simulation und Realität.

Ein starkes Signal für Europa

«Die Anforderungen an Winterreifen in Europa steigen stetig», erklärt Travis Kang, Global CEO von Nexen Tire und ergänzt: «Das Testzentrum wird nicht nur unsere Entwicklungszeiten verkürzen, sondern auch die Leistungsfähigkeit unserer Winterreifen durch gezielte Forschung weiter verbessern. Dies stärkt unsere Position auf dem europäischen Markt, der etwa vierzig Prozent unseres Gesamtumsatzes ausmacht, und schafft gleichzeitig die Grundlage für zukünftiges Wachstum in globalen Märkten.»

Auch UTAC-CEO Connor McCormack zeigt sich erfreut: «Wir freuen uns sehr, Nexen Tire mit einer eigenen Einrichtung auf unserem finnischen Testgelände willkommen zu heissen. Unsere Partnerschaft besteht schon seit vielen Jahren, und wir sind stolz darauf, Nexen Tire bei der Weiterentwicklung und bei ihrem Beitrag für eine sichere Mobilität der Zukunft zu unterstützen.»

Janne Seurujärvi, Vice President Finnland, UTAC Group (links), und Edwin van der Stad, Europe Original Equipment, Nexen Tire.
Janne Seurujärvi, Vice President Finnland, UTAC Group (links), und Edwin van der Stad, Europe Original Equipment, Nexen Tire.

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Gemeinsam wachsen – wie eine Lieferantenbewertung die Beziehung stärkt

Gemeinsam wachsen – wie eine Lieferantenbewertung die Beziehung stärkt

Die Lieferantenbewertung ist seit vier Jahren ein fester Bestandteil des Lieferantenmanagements der hostettler autotechnik ag. Sie bildet die Grundlage für eine erfolgreiche, effiziente und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Dabei versteht das Unternehmen die Bewertung nicht als reines Kontrollinstrument, sondern als Fundament für zielorientierte Kooperationen und gemeinsames Wachstum.

Die Lieferantenbewertung erfolgt aus der Sicht verschiedener Fachabteilungen – darunter Einkauf, Produktmanagement, Logistik, Marketing sowie After Sales. Beurteilt werden zentrale Kriterien wie Qualität, Verfügbarkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis, Dienstleistungs- und Serviceangebot, Logistikkompetenz sowie Sortimentsgestaltung.

Partnerschaft mit System

Die jährliche Bewertung ist weit mehr als eine Bestandsaufnahme. Sie markiert den Beginn gezielter Entwicklungsprozesse. Auf Basis der Ergebnisse führt hostettler autotechnik ag Gespräche mit den Lieferanten, in denen individuelle Massnahmen definiert und konkrete Verbesserungspotenziale erarbeitet werden. Davon profitieren letztlich auch die Kundinnen und Kunden – direkt und indirekt.

Dynamisch und marktgerecht

Die Automobilbranche entwickelt sich stetig weiter. Um aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, überprüft und optimiert hostettler autotechnik ag das Bewertungssystem jährlich. Rückmeldungen der Fachabteilungen und der Lieferanten fliessen systematisch ein und werden dort integriert, wo sie einen Mehrwert schaffen. Auf diese Weise berücksichtigt die Lieferantenbewertung auch neue Marktanforderungen und Branchentrends.

Supplier Award 2024

Auch 2024 wurden 33 Partnerunternehmen anhand definierter Kriterien und Kennzahlen bewertet. Besonders hervorgehoben werden jene Lieferanten, die es auf das Siegertreppchen geschafft haben. Ein grosses Dankeschön für die grossartige und partnerschaftliche Zusammenarbeit geht an:

  1. Platz: Nissens
  2. Platz: Continental
  3. Platz: EM und Gates
Award Lieferantenbewertung

«Mit der Lieferantenbewertung fördern wir eine offene und vor allem konstruktive Kommunikation mit unseren Partnern. Denn nur durch ehrlichen Austausch entstehen gemeinsame Erfolge», betont Nikola Stefancic, welcher die Lieferantenbewertung 2021 ins Leben gerufen hat. Thomas Freltoft von Nissens fügt hinzu: «Die Firma hostettler ist für Nissens ein sehr geschätzter Partner und die Lieferantenbewertung ermöglicht uns, die Bedürfnisse der hostettler autotechnik ag präzise zu berücksichtigen, die Kooperation zu optimieren und so zusätzlichen Mehrwert für die Kunden zu schaffen.»

Nissens mit hostettler autotechnik ag
EM mit hostettler autotechnik ag
Preisübergabe an die Erstplatzierten: Nissens, Continental, EM und Gates.
Continental mit hostettler autotechnik ag
Gates mit hostettler autotechnik ag

Mehrwert für Kundinnen und Kunden

Die Lieferantenbewertung dient nicht nur der Stärkung der Partnerschaft mit den Lieferanten, sondern schafft auch klaren Nutzen für Kundinnen und Kunden. Optimierte Abläufe, ein verbessertes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie eine stärkere Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Schweizer Marktes führen zu einem Sortiment, das überzeugt. Ergänzt wird dieses durch professionelle Dienstleistungen und eine konstant hohe Lieferqualität.

Winterfest: Nexen zeigt den Winguard Sport 3 im Einsatz

Winterfest: Nexen zeigt den Winguard Sport 3 im Einsatz

Nexen Tire hat seinen neuesten Winterreifen, den Winguard Sport 3, im Rahmen eines exklusiven Events im Salzburger Lungau präsentiert. Im Fokus stand ein intensives Winterfahrerlebnis, das den Teilnehmenden die Möglichkeit bot, den Reifen unter realen Winterbedingungen zu erproben.

Der Testtag diente als Plattform zur Einführung des neuen Winterreifens Winguard Sport 3, der speziell für winterliche Strassenverhältnisse entwickelt wurde. Die Präsentation fand im Winterfahrpark Lungau auf 1030 m Höhe statt und wurde von professionellen Instruktoren begleitet. Die praktischen Übungen zeigten eindrucksvoll die Sicherheits-, Traktions- und Leistungsmerkmale des Reifens.

Testen unter realen Bedingungen

Mit dabei waren auch Markus Abegglen und Patrik Spirig von der hostettler autotechnik ag, die den Reifen ausgiebig und auf unterschiedlich präparierten Schneefahrbahnen testen konnten. «Mit dem Nexen Winguard Sport 3 hat Nexen nicht zu viel versprochen – der Fortschritt ist tatsächlich spürbar», sind sich Abegglen und Spirig einig.

Neben der grossartigen Organisation des Events lobten die beiden auch den Austausch mit Vertriebspartnern aus der DACH-Region, die ebenso auf leistungsstarke Winterreifen angewiesen sind.

Nexen Winguard Sport 3 im Einsatz auf einer verschneiten Strasse.
Getestet und für gut befunden: Der Winterreifen Nexen Winguard Sport 3 hält, was er verspricht.

Bereit für die Wintersaison

Der Winguard Sport 3 ist Nexens neueste Winterreifen-Generation für Fahrzeuge der Mittel- bis Oberklasse. Durch ein V-förmiges Profildesign bietet der Reifen eine hohe Aquaplaning-Resistenz sowie gute Traktion auf Schnee. Ein breites Laufflächenprofil sorgt für eine grössere Kontaktfläche und verbessert dadurch sowohl Handling als auch Traktion. Verstärkte Mittelblöcke und 3D-Lamellen erhöhen die Profilsteifigkeit, was sich positiv auf die Bremsleistung und Fahrstabilität auswirkt – insbesondere bei winterlichen Bedingungen.

Sicheres Fahren mit dem Nexen Winguard Sport 3 im Winter.

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