Einfach und schnell: Ferndiagnose über h-RDx

Einfach und schnell: Ferndiagnose über h-RDx

Mit der Remote-Diagnose-Lösung h-RDx hat die hostettler autotechnik ag im Herbst 2021 die erste eigene Lösung zur Ferndiagnose in der Schweiz eingeführt. Seither hat sich der Service etabliert und die Tickets werden durch verschiedene Operators im In- und Ausland, sowie punktuell durch das hostettler-Team bearbeitet. Entstanden ist ein Netzwerk aus Spezialisten, auf welches die Garagisten im Bedarfsfall zugreifen können.

Die Ferndiagnose-Lösung h-RDx kommt immer dort zum Einsatz, wo der passende Tester oder die Erfahrung fehlt. Zahlreiche und oft erfolglose Versuche mit diversen Geräten können vermieden werden. Die Anfahrts- und Wartezeit bei der Markenwerkstatt und die damit verbundenen Kosten entfallen ebenso.

Einsatzzweck von h-RDx

h-RDx eignet sich zum Beispiel für die Programmierung von Steuergeräten und Schlüsseln. Ein typischer Anwendungsfall ist die Nachrüstung einer Anhängekupplung, welche oft in diversen Steuergeräten codiert werden muss. Aber auch für komplexe Diagnosearbeiten oder einfache Service-Rückstellungen ist die Lösung optimal. Carrosserie-Betriebe nutzen h-RDx oft zum Codieren von Modulen, welche nach einem Unfallschaden ersetzt wurden. Neu wird auch der Diagnose-Support des JAC-Händlernetzes über h-RDx abgewickelt.

Nachdem h-RDx verbunden ist, wählt man im Produktkatalog die gewünschte Dienstleistung aus.

So einfach funktioniert h-RDx

Um den Service zu nutzen, muss die h-RDx-Schnittstelle mit dem Internet und der OBD-Schnittstelle des Fahrzeugs verbunden werden. Anschliessend kümmern sich externe Diagnose-Spezialisten, sogenannte Operators, um den Rest. Sie greifen für diesen Service auf eine Vielzahl an Original- und Aftermarket-Testgeräten zu. Begleitet wird der ganze Prozess mit einer Chat-Funktion.

Hier geht’s zum Erklärvideo mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Das TechCenter in Buttisholz überwacht und supportet die laufenden Fälle.

Wichtig: Für die einwandfreie Funktion ist eine stabile Internetverbindung mit einer Ping-Rate (Antwortzeit) von 15–35 ms notwendig. Bei aufwändigen Programmierungen empfiehlt sich die Verbindung über ein LAN-Kabel, da es über WLAN zu ungewünschten Unterbrechungen kommen kann. Weiter ist das Fahrzeug mit einem leistungsstarken Flash-Ladegerät mit mindestens 50 Ampere zu verbinden. Zum Beispiel das F150 von Lemania.

Ticket und Support

Auf der webbasierten Anwendung unter hrd.obd.help wählt der Garagist im Produktkatalog das entsprechende Fahrzeugmodell und die gewünschte Diagnose-Dienstleistung. Danach wird ein Ticket erstellt und an einen Operator zugewiesen. Die Kommunikation erfolgt immer über den Chat und wird mittels einem Online-Übersetzungstool in die gewünschte Sprache übersetzt. Das Team des TechCenters in Buttisholz überwacht die Tickets und leistet bei Bedarf proaktiven Support. Es besteht auch die Möglichkeit ein freies Ticket zu wählen. So können auch Supportdienstleistungen angefragt werden, welche noch nicht im Produktkatalog vorhanden sind oder man bekommt Diagnose-Support bei einem noch nicht genau lokalisierten Problem. Im Chat kann in solchen Fällen dem Operator die möglichst klare Aufgabenstellung übermittelt werden. Wichtig ist, dass sich die Garage während dem ganzen Support-Prozess aktiv zur Verfügung hält und wenn nötig jeden Schritt (bspw. Zündung ein/aus) im Chat bestätigt.

Für Konzeptpartner von Autofit oder autopro Technik ist eine h-RDx-Schnittstelle im Leistungsumfang inbegriffen.

Teilweise Einwilligung notwendig

Bei Programmierungen von diebstahl- und sicherheitsrelevanten Bauteilen, wie Schlüsseln und Wegfahrsperren ist eine schriftliche Einwilligung vom Fahrzeughalter notwendig. Dies ist nötig, da in der Schweiz keine SERMI-Zertifizierung möglich ist. Das unterzeichnete Formular und die auf dem Formular vermerkten Fotos müssen per E-Mail übermittelt werden, damit der Support durch das TechCenter oder einen zuständigen Operator möglich ist. Das Formular ist in Kürze als Download verfügbar.

Im Video wird der Vorgang nochmals veranschaulicht:
www.autotechnik.ch/de/video-h-rdx

Weitere Informationen zu h-RDx, Downloads und Kontakt zum TechCenter:
www.autotechnik.ch/de/dienstleistungen/diagnose-remote-diagnose

Nachhaltigere Qualität mit optimalem Preis-Leistungs Verhältnis

Nachhaltigere Qualität mit optimalem Preis-Leistungs Verhältnis

Autofahrerinnen und Autofahrer werden immer preissensibler, wollen aber bei der Qualität keine Abstriche machen. Zudem rückt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend in den Fokus. Mit wiederaufgearbeiteten Ersatzteilen von Elstock hat die hostettler autotechnik ag die ideale Lösung, um diese Anforderungen zu erfüllen.

Elstock ist die Top-Alternative zu neuen Originalteilen. Die Marke gehört zum grössten unabhängigen Wiederaufarbeiter Europas, Borg Automotive, und bietet Reman-Ersatzteile, die OE-Produkten in puncto Qualität und Leistung in nichts nachstehen – und das zu einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fast wie neu: Elstock schenkt Ersatzteilen ein neues Leben.

Qualität in den Prozess eingebaut

Die komplette Wertschöpfungskette ist bei Borg Automotive auf höchste Qualität ausgelegt. Alle Produktionsstätten befinden sich in Europa und sind nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2015, teils sogar nach der Zulieferernorm IATF 16949 zertifiziert. Für die Aufbereitung verwendet Borg Automotive ausschliesslich gebrauchte Originalteile. Dabei wird jedes Ersatzteil demontiert, gereinigt und inspiziert. Anschliessend werden Verschleissteile ausgetauscht, bevor alles wieder zusammengesetzt und nach Herstellervorgaben auf deren Funktion geprüft wird. Die Details des Prozesses ermittelt ein hauseigenes Forschungs-Zentrum individuell für jede Artikelnummer. Das Resultat ist eine Qualität – ebenbürtig mit neuen OE-Teilen – welche mit einer zweijährigen Garantie ohne Kilometerbegrenzung geliefert wird.

Garantiert nachhaltiger

Um die Nachhaltigkeit dieses Prozesses zu untermauern hat Borg Automotive eine vergleichende Ökobilanz erstellen lassen. Die Universität Linköping bestätigt damit: Im Vergleich zum Originalprodukt spart ein Bremssattel von Elstock 56% CO2-Equivalent. Auch kommt seine Wiederaufarbeitung mit 70% weniger Rohstoffen aus. Ähnliches gilt für Anlasser: Hier werden 77% weniger CO2-Equivalent in die Atmosphäre ausgestossen, während der Verbrauch natürlicher Ressourcen im Vergleich zu neu hergestellten Anlassern sogar um 90% abnimmt.

Zu Besuch im Elstock Aufbereitungswerk in Polen

Adrian Hofstetter, Eveline Weber und Florian Stalder vom Product-Management-Team der hostettler autotechnik ag haben das Elstock-Werk in Zduńska Wola in Polen besucht. Sie haben sich die Wiederaufbereitungsprozesse zeigen lassen und erzählen uns von ihren Eindrücken.

Adrian Hofstetter, Eveline Weber und Florian Stalder
(v.l.n.r.) zu Besuch bei Borg Automotive in Polen.

Wie muss man sich ein Werk für die Aufbereitung von Ersatzteilen vorstellen?

In Zduńska Wola in Polen gibt es in zwei Fabrikhallen mit hunderten einzelnen Arbeitsstationen, an denen insgesamt rund 1200 Mitarbeitende die angelieferten Gebrauchtteile bewerten, identifizieren und letztlich wiederaufbereiten. Ein zweiter Standort befindet sich im 300 Kilometer entfernten Lublin. Dort werden Aluminiumbremssättel aufbereitet.

Wie läuft ein Aufbereitungsprozess bei einem Bremssattel ab?

Die von den Garagisten ausgebauten und in der Original-Packung zurückgesendeten Bremssättel werden in Paletten im Werk angeliefert. Dort werden die Altteile auf einem Fliessband anhand von Teilenummern und Fotos identifiziert. Gleichzeitig geschieht eine erste Qualitätskontrolle gemäss spezifizierten Fehlerbildern. Nach der Zwischenlagerung werden die Bremssättel in Einzelteile zerlegt, gewaschen und sandgestrahlt. Anschliessend erfolgt eine weitere Qualitätskontrolle, wobei Gehäuse und Bohrungen exakt vermessen und auf Masshaltigkeit überprüft werden. Der geprüfte Bremssattel erhält nun seine Galvanisierung, um sie noch widerstandsfähiger zu machen. Die zuvor demontierten Verschleissteile, wie Kolben inklusive Dichtungen, Gleitbuchsen und Gummiteile werden durch hochwertige neue Komponenten ersetzt. Abschliessend wird bei der Endprüfung, der Bremssattel jeweils während einer Minute bei 20 bar und einer Minute bei 2 bar auf Dichtheit geprüft. Die Endkontrolle wird abgeschlossen, indem das Revisionsdatum mit einem Laser eingraviert wird. Die Reman-Teile werden nun im Warenausgang, in die vom Grosshändler gewünschten Marken-Verpackungen, wie Elstock, DRI, TMI oder Lucas abgepackt.

Gibt es etwas, was euch besonders überrascht oder beeindruckt hat?

Da gibt es vieles. Beispielsweise die rasche und genaue Identifizierung der Altteile. Darüber hinaus waren wir beeindruckt von der detaillierten Zerlegung der Teile bis hin zum Kleinstteil. Die professionelle Qualitätsprüfung nach jedem einzelnen Prozessschritt und die unzähligen Zertifikate haben uns zusätzlich ein gutes Gefühl gegeben. Das Werk ist perfekt organisiert und alles ist sehr sauber. Gearbeitet wird mit modernsten Maschinen und Geräten und die Mitarbeitenden sind hochqualifizierte und erfahrene Techniker.

Wo seht ihr den Vorteil von wiederaufbereiteten Teilen im Vergleich zu neuen Ersatzteilen?

Es handelt sich um aufbereitete OE-Ersatzteile. Das heisst, dass die OE-Qualität erhalten bleibt, während die Kosten gegenüber einem Neuteil 30 bis 40% tiefer liegen. Diese Kreislaufwirtschaft weist nicht nur eine bessere Klimabilanz auf, sondern sorgt für Wertschöpfung innerhalb der EU.

Wie gestaltet ihr euer Produktsortiment und was ratet ihr dem Garagisten bei der Teileauswahl?

Wir sind überzeugt, dass durch die Wiederaufbereitung von Gebrauchtteilen ein grosses Einsparpotenzial bei Ressourcen wie auch bei den Kosten besteht. Deshalb setzen wir ausschliesslich auf aufbereitete Bremssättel von Elstock, ATE und TRW. Da Borg Automotive bzw. Elstock auch für ältere und asiatische Fahrzeuge Teile aufbereitet, können wir ein breites Sortiment anbieten.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um sich mit der Diagnose und Wartung von Tesla Fahrzeugen auseinanderzusetzen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um sich mit der Diagnose und Wartung von Tesla Fahrzeugen auseinanderzusetzen.

«Die Wartung von Tesla-Fahrzeugen war bisher ein geschlossenes Buch, das sich jetzt öffnet», erklärt Markus Roth von der Autef GmbH in der Diskussion über die zahlreichen Chancen, die sich Garagisten aktuell und in Zukunft bieten. «Für viele freie Garagen ergeben sich neue Geschäftsfelder hinsichtlich der Wartung und Reparatur von Tesla-Fahrzeugen», ergänzt Philip Näf, Leiter Aftersales bei der hostettler autotechnik ag.

Die beiden wissen, wovon sie sprechen. Sie haben verschiedene Weiterbildungen in England, Kanada und den USA besucht und sich intensiv mit der Tesla-Technik auseinandergesetzt. Seit einiger Zeit fahren beide einen Tesla und sind – selbst etwas überrascht – begeistert von dem Gesamtkonzept, das Tesla bietet.

Das Gesamtkonzept ist einzigartig

«Tesla ist das einzige Fahrzeug, bei dem das Gesamtkonzept stimmt», erklärt Markus Roth mit Blick auf die Endkunden. Man könne es mit der Marke Apple vergleichen: Auch hier sind alle Geräte und Komponenten aufeinander abgestimmt. Ein neues Gerät verbindet sich fast von Zauberhand mit den bestehenden. «Es funktioniert einfach», ergänzt Roth und nennt ein Beispiel: Eine neue Tesla-Schlüsselkarte, die für knappe 30 Euro erworben werden kann, ist im Handumdrehen programmiert und an das Fahrzeug angelernt – ganz ohne zusätzliche Software oder Diagnosegerät. Die Kopplung erfolgt einfach über das Fahrzeugdisplay mit der bestehenden Schlüsselkarte.

Zugriff auf alle Daten – und zwar kostenlos

Seit anderthalb Jahren hat sich hinsichtlich der Wartung von Tesla-Fahrzeugen alles geändert: Der Service Mode wurde freigegeben. Das bedeutet, dass alle Garagen die Möglichkeit haben, Diagnose-, Service- und Reparaturarbeiten an Teslas durchzuführen. Der grosse Vorteil: Es sind keine speziellen Diagnosegeräte erforderlich. 90 Prozent der Diagnose erfolgt direkt über den Fahrzeugbildschirm. Die restlichen 10 Prozent erledigt die Tesla Toolbox. Um das Fahrzeug zu verbinden, benötigt man lediglich ein Kabel und einen Computer mit Google-Chrome- Browser.

Im Kurs werden Vorurteile und Ängste widerlegt

Der Grundlagenkurs «Tesla in der freien Werkstatt » wurde in Zusammenarbeit mit der Autef GmbH bereits zweimal in der Deutschschweiz und einmal in der Westschweiz durchgeführt. Der Kursleiter Markus Roth berichtet von vielen positiven Rückmeldungen: «Die Teilnehmenden hatten viel Spass und konnten durch den hohen Praxisbezug ihr Wissen erweitern und ihre Berührungsängste gegenüber dem «System Tesla» abbauen. Auch mir hat die Durchführung dieses Kurses enorm Spass gemacht. Tesla bietet neben der hochstehenden Technik auch viele Spielereien, die mich den Kurs interessant, abwechslungsreich und auch unterhaltsam gestalten lassen.»

Ergänzend zum Kurs wurde eine WhatsApp- Gruppe erstellt, in der aktuelle Themen rund um Tesla geteilt, Fragen beantwortet und Erfahrungen ausgetauscht werden.

«Wer es gewohnt ist, Diagnosen ausschliesslich nach festen Vorgaben und geführter Fehlersuche durchzuführen, muss bei Tesla umdenken. Bei der Tesla-Diagnose sind kreatives Denken und eine aktive, selbstständige Fehlersuche gefragt. Das kann herausfordernd sein, ist aber gleichzeitig unglaublich spannend», so Roth.

Philipp Näf in der Werkstatt des TechCenters – seit einiger Zeit fährt er selbst einen Tesla und ist begeistert von der Technologie.

Bereit für die Zukunft

Für alle, die offen sind und über den Tellerrand blicken, bietet sich ein komplett neues, lukratives und nicht zuletzt sehr spannendes Geschäftsfeld. Auf den Schweizer Strassen bewegen sich viele Tesla-Fahrzeuge, darunter das meistverkaufte Modell Y. Viele dieser Fahrzeuge mit Jahrgängen, die kurz vor der MFK stehen, und bei denen kritische mechanische Teile ersetzt werden müssen – eine Chance für Werkstätten, ihre Auftragsbücher zu füllen.

Markus Roth und Philipp Näf ergänzen einstimmig: «Und das ist erst der Anfang. Wir planen einen Vertiefungskurs und ergänzen unser Wissen rund um die Welt von Tesla laufend. Es gibt noch viel zu lernen und entdecken. Bald wird es möglich sein, den Gesundheitszustand der Batterie (State of Health, SoH) durch ein denkbar einfaches Verfahren zu ermitteln. Dazu können wir bald mehr erzählen.»

Service und Verschleissteile für Tesla

Mit der zunehmenden Etablierung von Tesla als Marke entwickelt sich auch der Aftermarket weiter. Die hostettler autotechnik ag führt über 150 verschiedene Tesla-spezifische Ersatzteile im Sortiment. Dazu gehören Serviceteile wie Filter, ein umfassendes Sortiment für Fahrwerk und Bremssystem sowie Wasserpumpen, Kühler, Anhängevorrichtungen und vieles mehr.

DPF-Fehler richtig erkennen: Mehr als nur ein Filterproblem

DPF-Fehler richtig erkennen: Mehr als nur ein Filterproblem

Hohe Partikelwerte deuten nicht zwangsläufig auf einen defekten Dieselpartikelfilter hin. Eine sorgfältige und systematische Diagnose ist unerlässlich – andernfalls wird der neu eingebaute Filter schnell wieder zum Problem. Um Werkstätten bei der Fehlersuche gezielt zu unterstützen, hat die hostettler autotechnik ag in Zusammenarbeit mit ihren Lieferanten eine praxisorientierte Checkliste zur DPF-Diagnose entwickelt. Sie hilft dabei, alle relevanten Komponenten im Umfeld des Filters zuverlässig zu überprüfen.

Seit der Einführung der Partikelmessung im Rahmen der Abgasuntersuchung zeigt sich in der Werkstattpraxis: Ein hoher Messwert ist nur selten allein auf einen defekten Dieselpartikelfilter zurückzuführen. Häufig liegt die Ursache tiefer – etwa im Verbrennungsprozess oder in der Motorperipherie. Eine strukturierte Diagnose, gestützt auf Echtzeitdaten und eine systematische Checkliste, ist daher unerlässlich. Denn nur wer die wahren Ursachen erkennt, verhindert kostspielige Fehler und sorgt für nachhaltige Reparaturergebnisse.

Praxistipps für die Diagnose

Das Partikelmessgerät zeigt zu hohe Werte an – also Filter tauschen und alles wird gut? Die Praxis der letzten Monate seit der Einführung der Partikelmessung hat gezeigt, dass es nicht so einfach ist. Natürlich kann ein Partikelfilter durch hohe Temperaturen oder gefrierendes Kondenswasser zerstört werden. Auch eine falsche Zwangsregeneration oder nicht korrekt angewendete Filterreinigungssysteme können die Funktion des Filters beinträchtigen. Genauso gut kann das Problem im Verbrennungsprozess liegen.

Eine Faustregel kann helfen, die Fehlersuche am richtigen Ort zu starten: Misst man bereits bei der Leerlaufmessung mehrere Millionen Partikel pro cm³, so weist das darauf hin, dass es tatsächlich am Filter liegen muss. Abweichungen unter einer Million sind eher dem Verbrennungsprozess zuzuordnen. In diesem Fall wird eine vorgängig korrekt durchgeführte Wartung unumgänglich. Hilfreich sind die Echtzeitdaten betreffend EGR-System, Luftmassen- oder Düsenkorrekturwerte. Diese können mit dem Diagnosegerät ausgelesen und beurteilt werden. Anschliessend drängt sich auch eine Ansaugrohr-, Düsen- und Motor-Innenreinigung auf. Dies darf man nicht ausser Acht lassen, denn heutige Motorenkonzepte sind sehr komplex. Als Abschluss folgt eine mithilfe des Diagnosegerätes erzwungene Filterregeneration. Auch wenn jetzt noch immer kein guter Messwert herauskommt, liegt die Ursache nicht zwingend beim Dieselpartikelfilter. Erst wenn die Werte nach einer ausgiebigen Probefahrt im Anschluss an die Reinigung noch immer nicht in Ordnung sind, wird der Tausch des Dieselpartikelfilters unumgänglich.

Checkliste hilft bei der DPF-Diagnose

Mit einer speziell für die Werkstatt entwickelten Checkliste unterstützen die hostettler autotechnik ag Werkstätten dabei, die Ursache für zu hohe Partikelemissionen richtig zu diagnostizieren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Problem in vielen Fällen nicht im Filter selbst, sondern in der Peripherie liegt. Wird dann nur der Filter gewechselt, ohne die ursprüngliche Ursache des Problems zu beheben, kann der neue Filter schon nach kurzer Zeit wieder defekt sein, sich zusetzen oder gar nie funktionieren.

Rundum-Service für Felgen und Kompletträder

Rundum-Service für Felgen und Kompletträder

Die hostettler autotechnik ag verfügt nicht nur über eines der grössten Reifenlager in der Schweiz. Mit der Importmarke SSW und weiteren Handelsmarken bietet das Unternehmen ein breites Sortiment an Felgenmodellen. Im eigens entwickelten Komplettrad-Konfigurator lassen sich die passenden Felgen für das Kundenfahrzeug identifizieren, visualisieren und offerieren.

Bereit für die Montage: Kompletträder werden auf Wunsch vormontiert ausgeliefert.

Auf Wunsch wird im Komplettrad-Konfigurator ergänzend zu den Wunschfelgen die passende Bereifung gewählt, die Reifendrucksensoren ergänzt und mit wenigen weiteren Klicks ist die Offerte für ein Komplettrad zusammengestellt. Die Räder werden im Logistik- und Montagezentrum der hostettler autotechnik ag montiert und innerhalb von zwei Arbeitstagen an die Garage ausgeliefert.

Mauro Giovanoli kennt sich mit den neuen
Felgen-Richtlinien aus.

Neue Richtlinien hinsichtlich Felgengutachten

Seit April 2024 gelten für Leichtmetallfelgen, die nicht Original vom Hersteller sind, neue Richtlinien hinsichtlich der Eintragungspflicht. Mauro Giovanoli, Product Manager beim Pneu-Service der hostettler autotechnik ag, erklärt im Kurzinterview, was sich geändert hat und wie der Garagist von den Neuerungen profitieren kann.

Mauro Giovanoli, was hat sich in diesem Jahr geändert hinsichtlich der Eintragungspflicht?

Seit dem 1. April 2024 dürfen Räder, welche +/- 5 mm von den im Typenschein bzw. eDatenblatt aufgeführten Raddimensionen abweichen, eintragungsfrei auf dem entsprechenden Fahrzeug montiert werden. Voraussetzung ist, dass alle vorgegebenen Abstände zu Bremsen und Achsteilen eingehalten werden.

Inwiefern profitiert der Garagist von der neuen Regelung?

Durch die Neuerung sparen sich alle Parteien den Gang zur MFK, um die Felgen eintragen zu lassen. Ausserdem wird das Angebot an passenden Felgen für das gewünschte Fahrzeug viel grösser – ein Pluspunkt für Garagist und Endkunde.

Wie hat die hostettler autotechnik ag ihr Angebot angepasst?

Wir prüfen laufend, welche Räder auf dem Schweizer Markt benötigt werden und ergänzen unser Sortiment mit neuen Dimensionen und Designs. Die neue Regelung erlaubt uns, eine noch grössere Fahrzeugpalette mit eintragungsfreien Felgen abzudecken. Unser Komplettrad-Konfigurator im Online-Ersatzteilkatalog h-base wird kontinuierlich aktualisiert und bildet tagesaktuell sämtliche verfügbaren Marken, Modelle und Kombinationen für die kommende Wintersaison ab.