Fachkräfte gesucht: Autofit setzt auf neue Wege zur Personalsuche

Fachkräfte gesucht: Autofit setzt auf neue Wege zur Personalsuche

In vielen Werkstätten mangelt es weniger an Kunden als an qualifizierten Mitarbeitenden. Viele Betriebe stehen vor der Herausforderung, geeignete Fachkräfte zu finden. Um die Partner bei der Personalsuche zu unterstützen, hat die Konzeptabteilung der hostettler autotechnik ag verschiedene Massnahmen initiiert.

In einem ersten Schritt wurden ausgebildete Mechaniker/innen und Mechatroniker/innen im Rahmen einer Panel-Diskussion angesprochen und nach ihrer Meinung befragt. Dabei ging es um ihre Bedürfnisse und Erwartungen, die sie an einen potenziellen Arbeitgeber haben.

Für die Produktion der Social-Media-Videos wurde der Protagonist mit einem Kamera-Helm ausgerüstet.

Die Ergebnisse der neutralen Befragungen beinhalten folgende Punkte:

  • Wertschätzung und Anerkennung
  • Ein fairer Lohn sowie gerechte Arbeitsbedingungen
  • Kostenlose Getränke und Parkplätze
  • Flexibilität und eine offene Unternehmenskultur
  • Mitarbeitervorteile

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurden passende Massnahmen für die Kampagne abgeleitet und umgesetzt.

Attraktive Mitarbeitervorteile

Für die Autofit-Partner wurde ein umfangreiches Benefits-Programm entwickelt. Dadurch können die Werkstattbetriebe ihren Mitarbeitenden zusätzliche Vorteile bieten und ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern.

Videokampagne für Social Media

Für Social Media wurden drei Videos produziert, die die Themen Wertschätzung, Vielfalt und Weiterentwicklung aufgreifen. Diese sollen die Werte und Vorteile einer Anstellung bei Autofit hervorheben und potenzielle Bewerber ansprechen. Mit nur einem Klick gelangen Interessierte auf die Job-Plattform und können sich direkt bewerben.

Einfache Job-Ausschreibung für Garagisten

Die Konzeptpartner haben die Möglichkeit, ihre offenen Stellen laufend im Partner Portal von Autofit auszuschreiben. Der Prozess ist denkbar einfach: In nur einer Minute ist eine Ausschreibung erfasst und online publiziert. Bislang wurden über 50 Stellen ausgeschrieben – die ersten Jobs wurden bereits erfolgreich vermittelt.

Markus Riedhauser, Besitzer von Garage Riedhauser AG, berichtet über seinen Erfolg mit dem Autofit-Jobportal.

Durch die Kampagne werden die Bedürfnisse und Erwartungen der Fachkräfte im Automobilgewerbe ernst genommen, und die teilnehmenden Betriebe arbeiten aktiv daran, attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu binden.

Die aktuellen Jobangebote sind unter www.autofit.ch/jobs zu finden.

Das eGarage-Forum 2025: Viel Praxis und viel Neues rund um die E-Mobilität

Das eGarage-Forum 2025: Viel Praxis und viel Neues rund um die E-Mobilität

Als die hostettler autotechnik ag vor fünf Jahren mit eGarage das erste Werkstattkonzepte für die E-Mobilität lancierte, war man nicht nur schweizweit das erste entsprechende Konzept, sondern gehörte europaweit zu den Pionieren. Inzwischen hat man bei hostettler und auch im eGarage-Netzwerk viel Praxiserfahrung sammeln können – und diese Erfahrung ist denn auch die Grundlage für die Weiterentwicklung des Konzeptes, welche den Partnern am 3. Juni anlässlich des zweiten eGarage-Forums in Däniken (SO) vorgestellt wurde.

Unter dem Titel eGarage 2.0 wurde den rund 100 Besucherinnen und Besuchern des Forums aufgezeigt, wohin die Reise gehen soll. Die Elektrifizierung ist in den letzten fünf Jahren «das neue Normal» geworden. Dies bedeutet, dass auch die Ansprüche an eine auf die E-Mobilität spezialisierte Werkstatt wachsen. Zu diesem Zweck wurden zwei neue Ausbildungskonzepte entworfen: Eines für den eGarage-Techniker, welcher für Service- und Unterhaltsarbeiten an den verschiedensten Elektrofahrzeugen qualifiziert werden soll. Der eGarage-Experte geht dann einen Schritt weiter: Hier wird grossen Wert auf ein umfassendes Systemverständnis gelegt. Der eGarage-Experte soll befähigt werden, eine fachkundige Prüfung der Hochvolt-Komponenten sowie deren Reparatur oder Ersatz zu offerieren.

Claudia Schlatterer (Leiterin Werkstattkonzepte) und Marcel Stocker (Geschäftsführer Automotive) präsentieren eGarage 2.0

Mit TeslaPoint wurde am eGarage Forum eine zweite Neuheit lanciert. Das Konzeptmodul richtet sich an diejenigen Partner, welche sich als unabhängige Tesla-Spezialisten positionieren und damit vom grossen Marktvolumen profitieren wollen. Das in Zusammenarbeit mit Teslabor entwickelt Konzept beinhaltet Ausbildung und Support rund um eine Marke, die doch einige technische Lösungen entwickelt hat, welche sich vom bisher Bekannten unterscheiden.

Teslabor im Interview mit Moderator Beat Jenny

Die vier Praxis-Workshops des Forums zeigten eindrücklich, dass die E-Mobilität definitiv auch im Aftermarket angekommen ist. Der Trainingspartner Autef zeigte auf, wie zentral die Klimaanlage und deren Unterhalt für das Thermomanagement und damit die Funktion eines E-Autos geworden ist. Schaeffler demonstrierte mit den E-Axle Reparatur-Kits Lösungen für die Instandsetzung von Elektromotoren und auch der Erstausrüster Valeo gab einen Einblick in sein Aftermarket-Portfolio. Die Spezialisten von Teslabor teilten ihrerseits die Erfahrungen mit Tesla aus der Werkstatt-Praxis.

Den Schlusspunkt des Forums setzte Peer Haupt, der elektrisch die 8’000 Kilometer bis zum Nordkapp zurücklegte. Er erzählte von der Faszination dieses eAbenteuers, besonderen Anekdoten aus den zahlreichen vergangenen Austragungen und von der enormen Vielfalt von Technik und Natur.

egarage.ch

Impressionen zum eGarage-Forum 2025

Nachhaltigere Qualität mit optimalem Preis-Leistungs Verhältnis

Nachhaltigere Qualität mit optimalem Preis-Leistungs Verhältnis

Autofahrerinnen und Autofahrer werden immer preissensibler, wollen aber bei der Qualität keine Abstriche machen. Zudem rückt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend in den Fokus. Mit wiederaufgearbeiteten Ersatzteilen von Elstock hat die hostettler autotechnik ag die ideale Lösung, um diese Anforderungen zu erfüllen.

Elstock ist die Top-Alternative zu neuen Originalteilen. Die Marke gehört zum grössten unabhängigen Wiederaufarbeiter Europas, Borg Automotive, und bietet Reman-Ersatzteile, die OE-Produkten in puncto Qualität und Leistung in nichts nachstehen – und das zu einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fast wie neu: Elstock schenkt Ersatzteilen ein neues Leben.

Qualität in den Prozess eingebaut

Die komplette Wertschöpfungskette ist bei Borg Automotive auf höchste Qualität ausgelegt. Alle Produktionsstätten befinden sich in Europa und sind nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2015, teils sogar nach der Zulieferernorm IATF 16949 zertifiziert. Für die Aufbereitung verwendet Borg Automotive ausschliesslich gebrauchte Originalteile. Dabei wird jedes Ersatzteil demontiert, gereinigt und inspiziert. Anschliessend werden Verschleissteile ausgetauscht, bevor alles wieder zusammengesetzt und nach Herstellervorgaben auf deren Funktion geprüft wird. Die Details des Prozesses ermittelt ein hauseigenes Forschungs-Zentrum individuell für jede Artikelnummer. Das Resultat ist eine Qualität – ebenbürtig mit neuen OE-Teilen – welche mit einer zweijährigen Garantie ohne Kilometerbegrenzung geliefert wird.

Garantiert nachhaltiger

Um die Nachhaltigkeit dieses Prozesses zu untermauern hat Borg Automotive eine vergleichende Ökobilanz erstellen lassen. Die Universität Linköping bestätigt damit: Im Vergleich zum Originalprodukt spart ein Bremssattel von Elstock 56% CO2-Equivalent. Auch kommt seine Wiederaufarbeitung mit 70% weniger Rohstoffen aus. Ähnliches gilt für Anlasser: Hier werden 77% weniger CO2-Equivalent in die Atmosphäre ausgestossen, während der Verbrauch natürlicher Ressourcen im Vergleich zu neu hergestellten Anlassern sogar um 90% abnimmt.

Zu Besuch im Elstock Aufbereitungswerk in Polen

Adrian Hofstetter, Eveline Weber und Florian Stalder vom Product-Management-Team der hostettler autotechnik ag haben das Elstock-Werk in Zduńska Wola in Polen besucht. Sie haben sich die Wiederaufbereitungsprozesse zeigen lassen und erzählen uns von ihren Eindrücken.

Adrian Hofstetter, Eveline Weber und Florian Stalder
(v.l.n.r.) zu Besuch bei Borg Automotive in Polen.

Wie muss man sich ein Werk für die Aufbereitung von Ersatzteilen vorstellen?

In Zduńska Wola in Polen gibt es in zwei Fabrikhallen mit hunderten einzelnen Arbeitsstationen, an denen insgesamt rund 1200 Mitarbeitende die angelieferten Gebrauchtteile bewerten, identifizieren und letztlich wiederaufbereiten. Ein zweiter Standort befindet sich im 300 Kilometer entfernten Lublin. Dort werden Aluminiumbremssättel aufbereitet.

Wie läuft ein Aufbereitungsprozess bei einem Bremssattel ab?

Die von den Garagisten ausgebauten und in der Original-Packung zurückgesendeten Bremssättel werden in Paletten im Werk angeliefert. Dort werden die Altteile auf einem Fliessband anhand von Teilenummern und Fotos identifiziert. Gleichzeitig geschieht eine erste Qualitätskontrolle gemäss spezifizierten Fehlerbildern. Nach der Zwischenlagerung werden die Bremssättel in Einzelteile zerlegt, gewaschen und sandgestrahlt. Anschliessend erfolgt eine weitere Qualitätskontrolle, wobei Gehäuse und Bohrungen exakt vermessen und auf Masshaltigkeit überprüft werden. Der geprüfte Bremssattel erhält nun seine Galvanisierung, um sie noch widerstandsfähiger zu machen. Die zuvor demontierten Verschleissteile, wie Kolben inklusive Dichtungen, Gleitbuchsen und Gummiteile werden durch hochwertige neue Komponenten ersetzt. Abschliessend wird bei der Endprüfung, der Bremssattel jeweils während einer Minute bei 20 bar und einer Minute bei 2 bar auf Dichtheit geprüft. Die Endkontrolle wird abgeschlossen, indem das Revisionsdatum mit einem Laser eingraviert wird. Die Reman-Teile werden nun im Warenausgang, in die vom Grosshändler gewünschten Marken-Verpackungen, wie Elstock, DRI, TMI oder Lucas abgepackt.

Gibt es etwas, was euch besonders überrascht oder beeindruckt hat?

Da gibt es vieles. Beispielsweise die rasche und genaue Identifizierung der Altteile. Darüber hinaus waren wir beeindruckt von der detaillierten Zerlegung der Teile bis hin zum Kleinstteil. Die professionelle Qualitätsprüfung nach jedem einzelnen Prozessschritt und die unzähligen Zertifikate haben uns zusätzlich ein gutes Gefühl gegeben. Das Werk ist perfekt organisiert und alles ist sehr sauber. Gearbeitet wird mit modernsten Maschinen und Geräten und die Mitarbeitenden sind hochqualifizierte und erfahrene Techniker.

Wo seht ihr den Vorteil von wiederaufbereiteten Teilen im Vergleich zu neuen Ersatzteilen?

Es handelt sich um aufbereitete OE-Ersatzteile. Das heisst, dass die OE-Qualität erhalten bleibt, während die Kosten gegenüber einem Neuteil 30 bis 40% tiefer liegen. Diese Kreislaufwirtschaft weist nicht nur eine bessere Klimabilanz auf, sondern sorgt für Wertschöpfung innerhalb der EU.

Wie gestaltet ihr euer Produktsortiment und was ratet ihr dem Garagisten bei der Teileauswahl?

Wir sind überzeugt, dass durch die Wiederaufbereitung von Gebrauchtteilen ein grosses Einsparpotenzial bei Ressourcen wie auch bei den Kosten besteht. Deshalb setzen wir ausschliesslich auf aufbereitete Bremssättel von Elstock, ATE und TRW. Da Borg Automotive bzw. Elstock auch für ältere und asiatische Fahrzeuge Teile aufbereitet, können wir ein breites Sortiment anbieten.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um sich mit der Diagnose und Wartung von Tesla Fahrzeugen auseinanderzusetzen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um sich mit der Diagnose und Wartung von Tesla Fahrzeugen auseinanderzusetzen.

«Die Wartung von Tesla-Fahrzeugen war bisher ein geschlossenes Buch, das sich jetzt öffnet», erklärt Markus Roth von der Autef GmbH in der Diskussion über die zahlreichen Chancen, die sich Garagisten aktuell und in Zukunft bieten. «Für viele freie Garagen ergeben sich neue Geschäftsfelder hinsichtlich der Wartung und Reparatur von Tesla-Fahrzeugen», ergänzt Philip Näf, Leiter Aftersales bei der hostettler autotechnik ag.

Die beiden wissen, wovon sie sprechen. Sie haben verschiedene Weiterbildungen in England, Kanada und den USA besucht und sich intensiv mit der Tesla-Technik auseinandergesetzt. Seit einiger Zeit fahren beide einen Tesla und sind – selbst etwas überrascht – begeistert von dem Gesamtkonzept, das Tesla bietet.

Das Gesamtkonzept ist einzigartig

«Tesla ist das einzige Fahrzeug, bei dem das Gesamtkonzept stimmt», erklärt Markus Roth mit Blick auf die Endkunden. Man könne es mit der Marke Apple vergleichen: Auch hier sind alle Geräte und Komponenten aufeinander abgestimmt. Ein neues Gerät verbindet sich fast von Zauberhand mit den bestehenden. «Es funktioniert einfach», ergänzt Roth und nennt ein Beispiel: Eine neue Tesla-Schlüsselkarte, die für knappe 30 Euro erworben werden kann, ist im Handumdrehen programmiert und an das Fahrzeug angelernt – ganz ohne zusätzliche Software oder Diagnosegerät. Die Kopplung erfolgt einfach über das Fahrzeugdisplay mit der bestehenden Schlüsselkarte.

Zugriff auf alle Daten – und zwar kostenlos

Seit anderthalb Jahren hat sich hinsichtlich der Wartung von Tesla-Fahrzeugen alles geändert: Der Service Mode wurde freigegeben. Das bedeutet, dass alle Garagen die Möglichkeit haben, Diagnose-, Service- und Reparaturarbeiten an Teslas durchzuführen. Der grosse Vorteil: Es sind keine speziellen Diagnosegeräte erforderlich. 90 Prozent der Diagnose erfolgt direkt über den Fahrzeugbildschirm. Die restlichen 10 Prozent erledigt die Tesla Toolbox. Um das Fahrzeug zu verbinden, benötigt man lediglich ein Kabel und einen Computer mit Google-Chrome- Browser.

Im Kurs werden Vorurteile und Ängste widerlegt

Der Grundlagenkurs «Tesla in der freien Werkstatt » wurde in Zusammenarbeit mit der Autef GmbH bereits zweimal in der Deutschschweiz und einmal in der Westschweiz durchgeführt. Der Kursleiter Markus Roth berichtet von vielen positiven Rückmeldungen: «Die Teilnehmenden hatten viel Spass und konnten durch den hohen Praxisbezug ihr Wissen erweitern und ihre Berührungsängste gegenüber dem «System Tesla» abbauen. Auch mir hat die Durchführung dieses Kurses enorm Spass gemacht. Tesla bietet neben der hochstehenden Technik auch viele Spielereien, die mich den Kurs interessant, abwechslungsreich und auch unterhaltsam gestalten lassen.»

Ergänzend zum Kurs wurde eine WhatsApp- Gruppe erstellt, in der aktuelle Themen rund um Tesla geteilt, Fragen beantwortet und Erfahrungen ausgetauscht werden.

«Wer es gewohnt ist, Diagnosen ausschliesslich nach festen Vorgaben und geführter Fehlersuche durchzuführen, muss bei Tesla umdenken. Bei der Tesla-Diagnose sind kreatives Denken und eine aktive, selbstständige Fehlersuche gefragt. Das kann herausfordernd sein, ist aber gleichzeitig unglaublich spannend», so Roth.

Philipp Näf in der Werkstatt des TechCenters – seit einiger Zeit fährt er selbst einen Tesla und ist begeistert von der Technologie.

Bereit für die Zukunft

Für alle, die offen sind und über den Tellerrand blicken, bietet sich ein komplett neues, lukratives und nicht zuletzt sehr spannendes Geschäftsfeld. Auf den Schweizer Strassen bewegen sich viele Tesla-Fahrzeuge, darunter das meistverkaufte Modell Y. Viele dieser Fahrzeuge mit Jahrgängen, die kurz vor der MFK stehen, und bei denen kritische mechanische Teile ersetzt werden müssen – eine Chance für Werkstätten, ihre Auftragsbücher zu füllen.

Markus Roth und Philipp Näf ergänzen einstimmig: «Und das ist erst der Anfang. Wir planen einen Vertiefungskurs und ergänzen unser Wissen rund um die Welt von Tesla laufend. Es gibt noch viel zu lernen und entdecken. Bald wird es möglich sein, den Gesundheitszustand der Batterie (State of Health, SoH) durch ein denkbar einfaches Verfahren zu ermitteln. Dazu können wir bald mehr erzählen.»

Service und Verschleissteile für Tesla

Mit der zunehmenden Etablierung von Tesla als Marke entwickelt sich auch der Aftermarket weiter. Die hostettler autotechnik ag führt über 150 verschiedene Tesla-spezifische Ersatzteile im Sortiment. Dazu gehören Serviceteile wie Filter, ein umfassendes Sortiment für Fahrwerk und Bremssystem sowie Wasserpumpen, Kühler, Anhängevorrichtungen und vieles mehr.

h-bus – der Showroom, ganz nahe bei Ihnen

h-bus – der Showroom, ganz nahe bei Ihnen

Klassische Events wie die autotechnik days oder die snow days gehören fest zum Veranstaltungskalender der hostettler autotechnik ag. Doch im Wechselspiel zwischen Information, Unterhaltung und Wissensaustausch entstand ein neues Bedürfnis: Ein Konzept, das flexibel, unabhängig und ganzjährig einsetzbar ist.

Gesucht wurde eine Lösung, um auch in den Jahren ohne Fachveranstaltung das Produktsortiment und die technische Beratung persönlich und erlebbar zu machen. Praxisnah und dort, wo die Kundinnen und Kunden der hostettler autotechnik ag zuhause sind: in der Werkstatt, im Alltag, im direkten Kontakt. Daraus entstand der h-bus – ein mobiler Showroom auf vier Rädern, vollgepackt mit hochwertigem Equipment, Know-how und einer grossen Portion Leidenschaft. Ein Projekt, das nicht nur bewegt, sondern verbindet.

v.l.n.r.: Cédric Hurni (Teamleiter Product Management), Cornelia Stalder (Marketing Managerin) und Patrick Duss (Leiter Verkauf) – stolz auf den finalen h-bus.

Die Idee hinter dem h-bus

«Vor gut einem Jahr entstand die Idee zum h-bus – aus dem Wunsch heraus, auch abseits unserer grossen Events nah an der Kundschaft zu bleiben und unser Sortiment zu präsentieren. Oft kennt die Kundschaft Werkzeuge nur aus Katalogen oder Online-Bildern – ein echtes Erleben bleibt aus. So wollten wir etwas schaffen, das flexibel, nachhaltig und ganzjährig einsetzbar ist. Ein Format, das spontane Begegnungen ermöglicht, ohne grossen logistischen Aufwand.» Cédric Hurni, Teamleiter Product Management und Initiator.

Von der Vision zur Wirklichkeit

Alles begann mit einer Idee und plötzlich stand da wie aus dem Nichts ein Bus beim Logistikzentrum in Buttisholz, der perfekt passte. Von da an nahm die Vision Fahrt auf. Aus einem gebrauchten Transporter wurde in vielen kleinen Schritten ein multifunktionaler Showroom auf Rädern. Ein Fahrzeug, das Wissen, Technik und Austausch vereint.

Mehr als nur ein Bus

Der h-bus ist vieles in einem: mobiler Messestand, Schulungszentrum, Eventfläche, Werkstatt – ein rollender Markenbotschafter. Er ist buchbar wie ein Meetingraum und kann von verschiedenen Teams genutzt werden. Flexibel, modular und immer einsatzbereit. Egal ob für Roadshows, Trainings, Tag der offenen Tür oder spontane Kundenbesuche direkt in der Garage.

Über 260 Artikel, die den Werkstattalltag erleichtern

Der h-bus ist mit über 260 sorgfältig ausgewählten Artikeln ausgestattet – mit dem Ziel, den Werkstattalltag zu erleichtern und Mehrwert zu schaffen. Von praktischen Helfern über Verbrauchsmaterial bis hin zu innovativen Lösungen für alltägliche Herausforderungen ist alles dabei. Bei der Auswahl des Sortiments haben zahlreiche Partner der hostettler autotechnik ag wertvolle Ideen eingebracht und sich engagiert am Projekt beteiligt. Viele der integrierten Artikel wurden von den Partnern zur Verfügung gestellt – vier von ihnen haben das Projekt zudem finanziell unterstützt und sind mit ihrem Firmen- oder Markenlogo auf dem h-bus sichtbar vertreten.

Design trifft Botschaft – visuell stark, emotional nah

Das Design des h-bus verbindet klassische Werkstattästhetik mit einem modernen, reduzierten Comic-Stil. Im Mittelpunkt steht eine Illustration: Ein Mitarbeitender und ein Kunde der hostettler autotechnik ag, reichen sich die Hände. Die Visualisierung spricht für Vertrauen, Partnerschaft und den fachlichen Austausch auf Augenhöhe. Werte, die das Selbstverständnis der hostettler autotechnik ag prägen.

Frische Blautöne im Corporate Design, der Claim «parts. technology. know-how.» sowie gezielte Details wie ein Ölbehälter im Hintergrund verleihen dem Fahrzeug visuelle Klarheit und Tiefe. Die schräge Linienführung und die perspektivische Darstellung der Werkstatt unterstreichen den mobilen Charakter des Fahrzeugs und sorgen für eine hohe Wiedererkennbarkeit bei jedem Einsatz.

Von der Idee über die Visualisierung bis zur Umsetzung: Cornelia Stalder entwickelte in Zusammenarbeit mit der Medienrausch GmbH ein passendes Design.

Der Weg war kein Spaziergang

Der Umbau des h-bus war ein herausfordernder, aber spannender Prozess, in den viele Mitarbeitende der hostettler autotechnik ag involviert waren. Jede Entscheidung wurde intensiv diskutiert, überdacht und oft neu konzipiert. Es war eine Mischung aus Tüfteln, Hinterfragen und Improvisieren. Aus einem gebrauchten Transporter ein modernes, funktionales und gleichzeitig stylisches Demofahrzeug zu machen, war keine leichte Aufgabe. Aber gerade das machte den Prozess so besonders – alle waren mit Herzblut dabei.

Und jetzt?

Der h-bus ist unterwegs – und bringt die Leidenschaft für gutes Werkzeug, echte Begegnungen und lebendige Kundenbeziehungen direkt zu den Menschen. Am 16. Mai 2025 wird der h-bus erstmals in der Filiale Urdorf sein Debüt feiern. Die Mitarbeitenden der hostettler autotechnik ag freuen sich auf spannende Gespräche, die aus dieser mobilen Begegnungsplattform entstehen werden.

Ab sofort unterwegs – der h-bus der hostettler autotechnik ag

DPF-Fehler richtig erkennen: Mehr als nur ein Filterproblem

DPF-Fehler richtig erkennen: Mehr als nur ein Filterproblem

Hohe Partikelwerte deuten nicht zwangsläufig auf einen defekten Dieselpartikelfilter hin. Eine sorgfältige und systematische Diagnose ist unerlässlich – andernfalls wird der neu eingebaute Filter schnell wieder zum Problem. Um Werkstätten bei der Fehlersuche gezielt zu unterstützen, hat die hostettler autotechnik ag in Zusammenarbeit mit ihren Lieferanten eine praxisorientierte Checkliste zur DPF-Diagnose entwickelt. Sie hilft dabei, alle relevanten Komponenten im Umfeld des Filters zuverlässig zu überprüfen.

Seit der Einführung der Partikelmessung im Rahmen der Abgasuntersuchung zeigt sich in der Werkstattpraxis: Ein hoher Messwert ist nur selten allein auf einen defekten Dieselpartikelfilter zurückzuführen. Häufig liegt die Ursache tiefer – etwa im Verbrennungsprozess oder in der Motorperipherie. Eine strukturierte Diagnose, gestützt auf Echtzeitdaten und eine systematische Checkliste, ist daher unerlässlich. Denn nur wer die wahren Ursachen erkennt, verhindert kostspielige Fehler und sorgt für nachhaltige Reparaturergebnisse.

Praxistipps für die Diagnose

Das Partikelmessgerät zeigt zu hohe Werte an – also Filter tauschen und alles wird gut? Die Praxis der letzten Monate seit der Einführung der Partikelmessung hat gezeigt, dass es nicht so einfach ist. Natürlich kann ein Partikelfilter durch hohe Temperaturen oder gefrierendes Kondenswasser zerstört werden. Auch eine falsche Zwangsregeneration oder nicht korrekt angewendete Filterreinigungssysteme können die Funktion des Filters beinträchtigen. Genauso gut kann das Problem im Verbrennungsprozess liegen.

Eine Faustregel kann helfen, die Fehlersuche am richtigen Ort zu starten: Misst man bereits bei der Leerlaufmessung mehrere Millionen Partikel pro cm³, so weist das darauf hin, dass es tatsächlich am Filter liegen muss. Abweichungen unter einer Million sind eher dem Verbrennungsprozess zuzuordnen. In diesem Fall wird eine vorgängig korrekt durchgeführte Wartung unumgänglich. Hilfreich sind die Echtzeitdaten betreffend EGR-System, Luftmassen- oder Düsenkorrekturwerte. Diese können mit dem Diagnosegerät ausgelesen und beurteilt werden. Anschliessend drängt sich auch eine Ansaugrohr-, Düsen- und Motor-Innenreinigung auf. Dies darf man nicht ausser Acht lassen, denn heutige Motorenkonzepte sind sehr komplex. Als Abschluss folgt eine mithilfe des Diagnosegerätes erzwungene Filterregeneration. Auch wenn jetzt noch immer kein guter Messwert herauskommt, liegt die Ursache nicht zwingend beim Dieselpartikelfilter. Erst wenn die Werte nach einer ausgiebigen Probefahrt im Anschluss an die Reinigung noch immer nicht in Ordnung sind, wird der Tausch des Dieselpartikelfilters unumgänglich.

Checkliste hilft bei der DPF-Diagnose

Mit einer speziell für die Werkstatt entwickelten Checkliste unterstützen die hostettler autotechnik ag Werkstätten dabei, die Ursache für zu hohe Partikelemissionen richtig zu diagnostizieren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Problem in vielen Fällen nicht im Filter selbst, sondern in der Peripherie liegt. Wird dann nur der Filter gewechselt, ohne die ursprüngliche Ursache des Problems zu beheben, kann der neue Filter schon nach kurzer Zeit wieder defekt sein, sich zusetzen oder gar nie funktionieren.

Fahrwerksfedern: Ein Blick hinter die Rad-Kulissen lohnt sich

Fahrwerksfedern: Ein Blick hinter die Rad-Kulissen lohnt sich

Mit dem Frühling steigt nicht nur die Zahl der Reifenwechsel-Termine – auch der Bedarf an neuen Schraubenfedern nimmt zu. Nach einem langen Winter, der Fahrwerksfedern stark beansprucht, sind Federbrüche keine Seltenheit. Abhilfe schaffen die hochwertigen Fahrwerksfedern von SUPLEX, die nach OE-Spezifikationen gefertigt sind und für eine optimale Fahrstabilität sorgen. Als Partner, sind SUPLEX Federn bequem und direkt über die hostettler autotechnik ag erhältlich.

Eine Auswertung der Verkaufszahlen von SUPLEX, einem Federnspezialist vom Niederrhein mit über 30 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Fahrwerksfedern in Erstausrüsterqualität, zeigt deutlich: die Monate April und Mai sind die verkaufsstärksten, wenn es um den Austausch von Fahrwerksfedern geht. Grund dafür ist die besonders hohe Belastung der Federn im Winter. So haben sich Schraubenfedern im Laufe der Zeit immer mehr vom Ersatzteil- zum Verschleissteil entwickelt. SUPLEX empfiehlt grundsätzlich immer einen achsweisen Austausch der Fahrwerksfedern.

Viele Schäden unbemerkt

95 Prozent der Autofahrer merken nicht, wenn eine Feder gebrochen ist. Umso wichtiger ist es, dass Werkstätten gerade im Zuge eines Räderwechsels verstärktes Augenmerk auf die Fahrwerkskomponenten richten. Werden dabei gebrochene Federn entdeckt (meist handelt es sich nur um eine) ist aus sicherheits- und fahrdynamischen Gründen ein schneller Wechsel angeraten. Dabei sollte die Werkstatt aus den gleichen Gründen auf hochwertigen Ersatz achten. 

Federn nach Erstausrüsterqualität

Viele Mechaniker bemängeln die Vielzahl angebotener Federn für ein einzelnes Fahrzeugmodell. Doch genau diese Differenzierung spricht für einen sorgfältig erstellten Ersatzteilkatalog. Während im Aftermarket oft Universalfedern mit teils über 20% Abweichung zur Originalfederrate verkauft werden, setzt SUPLEX konsequent auf OE-Qualität. Das Sortiment umfasst modell- und ausstattungsspezifisch abgestimmte Federn – gefertigt nach exakten Herstellerangaben zu Material, Geometrie und Eigenschaften. Häufig ist sogar die Farbmarkierung der Originalfeder im Verkaufskatalog hinterlegt.

SUPLEX steht für Federungskomponenten in Erstausrüsterqualität – nicht nur beim Material, sondern auch bei der Fertigung. So müssen Miniblock-Federn z. B. aus konisch zulaufendem Draht bestehen, um die gewünschte progressive Federrate zu erzielen. SUPLEX führt allein 232 Varianten dieses Typs – exakt dort, wo es die Fahrzeughersteller vorsehen.

SUPLEX hat den Bogen raus

Ein ähnliches Prinzip gilt bei sogenannten bananenförmigen Side-Load-Federn, die häufig in MacPherson-Federbein-Radaufhängungen zum Einsatz kommen. Durch ihre spezielle Biegung verringern sie die Reibung zwischen Kolbenstange und Simmering des Stossdämpfers – eine Reibung, die durch die radführende Funktion des Federbeins entsteht. Gerade bei diesem Federtyp ist hohe Qualität entscheidend: Nur exakt gefertigte Side-Load-Federn verhindern einen falschen Druck

Garantiert haltbar

Neben der Einhaltung der OE-Spezifikationen legt SUPLEX auch grössten Wert auf die Haltbarkeit der eigenen Produkte. So werden alle Federn nach dem Windeprozess einer Kugelstrahlung unterzogen, um die Oberfläche zu verdichten. Ebenso werden die Federn nach der Grundierung mit einer hochmodernen Pulverbeschichtung versehen, die den Korrosionsprozess maximal verzögert. Etwaige Schwachstellen in der Beschichtung, z.B. durch den Transporthaken in der Beschichtungsstrasse, werden händisch nachlackiert.

Entdecken Sie das SUPLEX-Sortiment der hostettler autotechnik ag im Online-Ersatzteilkatalog
h-base.ch.

Rundum-Service für Felgen und Kompletträder

Rundum-Service für Felgen und Kompletträder

Die hostettler autotechnik ag verfügt nicht nur über eines der grössten Reifenlager in der Schweiz. Mit der Importmarke SSW und weiteren Handelsmarken bietet das Unternehmen ein breites Sortiment an Felgenmodellen. Im eigens entwickelten Komplettrad-Konfigurator lassen sich die passenden Felgen für das Kundenfahrzeug identifizieren, visualisieren und offerieren.

Bereit für die Montage: Kompletträder werden auf Wunsch vormontiert ausgeliefert.

Auf Wunsch wird im Komplettrad-Konfigurator ergänzend zu den Wunschfelgen die passende Bereifung gewählt, die Reifendrucksensoren ergänzt und mit wenigen weiteren Klicks ist die Offerte für ein Komplettrad zusammengestellt. Die Räder werden im Logistik- und Montagezentrum der hostettler autotechnik ag montiert und innerhalb von zwei Arbeitstagen an die Garage ausgeliefert.

Mauro Giovanoli kennt sich mit den neuen
Felgen-Richtlinien aus.

Neue Richtlinien hinsichtlich Felgengutachten

Seit April 2024 gelten für Leichtmetallfelgen, die nicht Original vom Hersteller sind, neue Richtlinien hinsichtlich der Eintragungspflicht. Mauro Giovanoli, Product Manager beim Pneu-Service der hostettler autotechnik ag, erklärt im Kurzinterview, was sich geändert hat und wie der Garagist von den Neuerungen profitieren kann.

Mauro Giovanoli, was hat sich in diesem Jahr geändert hinsichtlich der Eintragungspflicht?

Seit dem 1. April 2024 dürfen Räder, welche +/- 5 mm von den im Typenschein bzw. eDatenblatt aufgeführten Raddimensionen abweichen, eintragungsfrei auf dem entsprechenden Fahrzeug montiert werden. Voraussetzung ist, dass alle vorgegebenen Abstände zu Bremsen und Achsteilen eingehalten werden.

Inwiefern profitiert der Garagist von der neuen Regelung?

Durch die Neuerung sparen sich alle Parteien den Gang zur MFK, um die Felgen eintragen zu lassen. Ausserdem wird das Angebot an passenden Felgen für das gewünschte Fahrzeug viel grösser – ein Pluspunkt für Garagist und Endkunde.

Wie hat die hostettler autotechnik ag ihr Angebot angepasst?

Wir prüfen laufend, welche Räder auf dem Schweizer Markt benötigt werden und ergänzen unser Sortiment mit neuen Dimensionen und Designs. Die neue Regelung erlaubt uns, eine noch grössere Fahrzeugpalette mit eintragungsfreien Felgen abzudecken. Unser Komplettrad-Konfigurator im Online-Ersatzteilkatalog h-base wird kontinuierlich aktualisiert und bildet tagesaktuell sämtliche verfügbaren Marken, Modelle und Kombinationen für die kommende Wintersaison ab.

snow days 2025: Zwei unvergessliche Tage in den Bergen

snow days 2025: Zwei unvergessliche Tage in den Bergen

Im März 2023 hat sich die hostettler autotechnik ag zum ersten Mal bei Ihren Kundinnen und Kunden mit einem snow day bedankt. Nach einem Jahr Pause war es wieder so weit: Am 15. März 2025 in Champéry und am 22. März 2025 in Andermatt haben die zweiten snow days der hostettler autotechnik ag stattgefunden – mit rund 1500 begeisterten Gesichtern.

Der Erfolg der ersten snow days 2023 liess keinen Zweifel: Dies sollte nicht die einzige Ausgabe sein. Die Begeisterung bei den Kundinnen und Kunden war so gross, dass das Event immer wieder Gesprächsthema war. Viele warteten gespannt darauf, sich erneut anmelden zu dürfen. Die Einladung erfolgte als Weihnachtsgeschenk im Dezember 2024 – und bereits Mitte des Monats war der snow day in Andermatt ausgebucht.

snow days 2023

«Aufgrund der hohen Nachfrage war mir von Anfang an klar, dass die snow days schnell ausgebucht sein werden, aber mit diesem Ansturm hatten wir nicht gerechnet», so Angelina Thalmann, Leiterin Marketing der hostettler autotechnik ag. Insgesamt nahmen 250 Kundinnen und Kunden am Event in Champéry teil, während in Andermatt sogar 1’200 Besuchende begrüsst wurden.

Wetterunsicherheiten sorgten für Anspannung

Die Wetterprognosen für beide Standorte waren nicht vielversprechend. In Champéry wurde das Team, die Kundschaft und die Lieferanten jedoch mit Sonnenschein knapp über der Nebelgrenze belohnt. In Andermatt hingegen sorgte ein Föhnsturm für Unsicherheit. Bis Samstagmorgen war unklar, ob die Anlagen des Skigebiets Andermatt+Sedrun+Disentis in Betrieb genommen werden. Doch dann die Erleichterung: Die Windgeschwindigkeit war kein Hindernis mehr, und der snow day konnte planmässig durchgeführt werden.

Action, Spass und ein gutes Beisammensein in der «hoschi-base»

Die Anreise ins Skigebiet erfolgte bequem über einen der 20 organisierten Bus-Transfers. Vor Ort erhielten die Teilnehmenden ihre Ski-Tageskarte sowie eine exklusive hostettler-Startnummer, die zugleich als Eintrittskarte zur «hoschi-Base» diente. Bei diesem exklusiv reservierten Bergrestaurant wurden alle Teilnehmenden über den ganzen Tag verpflegt.

Die beiden snow days waren voller Highlights: Skirennen, Fotobox, Eispickel-Wettbewerb und eine mitreissende Après-Ski-Party sorgten für beste Stimmung. In Andermatt gab es in diesem Jahr ein besonderes Highlight: Die Berner Coverband «Bünzlikrachers» sorgte für grossartige Unterhaltung.

Ein Erfolg – der sich weiterzieht

Strahlende Gesichter, zahlreiche Dankes-Emails und begeisterte Telefonate sprechen für sich: Die snow days 2025 waren ein voller Erfolg. Geschäftsführer Marcel Stocker erklärt das Erfolgsgeheimnis so: «Unsere Freude am gemeinsamen Erlebnis mit unseren Kundinnen und Kunden ist echt und kommt von Herzen. Diese gemeinsamen Erlebnisse stärken die Partnerschaft und sind Zeichen unserer Wertschätzung. Deshalb war es uns auch wichtig, dass wir die kompletten Teams der Garagen einladen konnten.» Das Ziel der hostettler autotechnik ag wurde somit mehr als erreicht – ein unvergesslicher Tag mit den Kundinnen und Kunden.

Tesla in der Werkstatt: Warum Tesla-Kompetenz unverzichtbar ist

Tesla in der Werkstatt: Warum Tesla-Kompetenz unverzichtbar ist

Tesla ist bekannt für seine innovative Technologie, die weit über den Elektroantrieb hinausgeht und insbesondere Software, Diagnose und Vernetzung umfasst. Herkömmliche Wartungsmethoden stossen schnell an ihre Grenzen. Die Fahrzeuge sind nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern auch stark softwarebasiert. Ohne entsprechendes Fachwissen können viele freie Werkstätten selbst einfache Probleme nicht diagnostizieren oder beheben.

Besonders herausfordernd für freie Werkstätten ist die proprietäre Natur des Tesla-Systems. Anders als viele andere Hersteller gewährt Tesla keinen universellen Zugang zu Diagnosewerkzeugen. Daher ist es essenziell, dass Mechaniker den Service Mode sowie die sogenannte Tesla Toolbox verstehen und anwenden können.

Image: Brandon Woyshnis/stock.adobe.com

Spezialisierungskurs: Tesla in der freien Werkstatt

In Zusammenarbeit mit der Autef GmbH hat die hostettler autotechnik ag einen zweitätigen Spezialisierungskurs für Tesla in der freien Werkstatt entwickelt. Ziel der Schulung ist es, nicht nur technisches Wissen zu vermitteln, sondern auch das Verständnis für die Philosophie hinter Tesla zu vertiefen. Ein zentraler Bestandteil des Kurses ist das tiefgehende Verständnis und die Anwendung von Tesla-Diagnosesystemen. Der Service Mode und die Tesla Toolbox sind unverzichtbare Werkzeuge für Diagnose und Wartung.

Service Mode: Dieser Modus ermöglicht es Technikern, detaillierte Diagnosen direkt über den Bildschirm durchzuführen, indem sie Zugriff auf interne Systeme und Fehlercodes erhalten. Entscheidend ist das Wissen, wie diese Informationen auf dem Bildschirm interpretiert und zur effizienten Problemlösung genutzt werden.

Tesla Toolbox: Ein Diagnose-Tool, das speziell für Tesla entwickelt wurde. Es bietet eine Vielzahl von Funktionen – von der Fehleranalyse bis zur Konfiguration und Kalibrierung von Fahrzeugsystemen. Die Toolbox ermöglicht schnelle und präzise Diagnosen, was Zeit und
Kosten spart.

Weiterbildung auf internationalem Niveau

Um sicherzustellen, dass die Ausbildner stets auf dem neuesten Stand der Technik sind, nehmen sie regelmässig an Weiterbildungen in den führenden Tesla-Märkten teil.

  • USA: Praxisnahe Schulungen durch einen spezialisierten Anbieter, um die neuesten Tesla- Technologien und Verfahren zu erlernen.
  • Kanada: Schwerpunkt auf klimatischen Herausforderungen, insbesondere den Einsatz von Wärmepumpensystemen und die Wartung bei extremen Wetterbedingungen.
  • England: Zusammenarbeit mit britischen Fachzentren zur Vertiefung der Kenntnisse in ADAS Kalibrierung (Advanced Driver Assistance Systems) und Diagnose fortschrittlicher Steuergeräte.

Diese internationalen Erfahrungen fliessen direkt in die Kurse ein, sodass die Teilnehmenden von einem fundierten, praxisorientierten Wissen profitieren können.

Der Kurs dauert zwei Tage. Die Termine im Mai 2025 sind bereits ausgebucht. Eine Warteliste ist verfügbar und weitere Termine sind in Planung.